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Karriere bei Gautzsch

Interview mit Volker Uhlenbrock

Prokurist der H. Gautzsch Zentraleinkauf GmbH & Co. KG

Die Fragen stellt Peter Benthues.

P.B.: Lieber Volker, Du bist seit einigen Jahren in der H. Gautzsch Unternehmensgruppe tätig und hast seit Deiner Zeit als Azubi auch schon verschiedene Positionen bekleidet. Dein jetziger Verantwortungsbereich „Zentrale Vertriebsunterstützung“ wurde mit Einführung des EGENDA Modells geschaffen. Wie kann ich mir Deine Aufgaben vorstellen?

V.U.: Durch das EGENDA Modell wurden fast alle hierarchischen Strukturen in der Unternehmensgruppe abgeschafft, somit ergaben sich einige Lücken bei der internen Kommunikation zwischen den Vertriebsgeschäftsführern und den zentralen Gesellschaften wie z. B. Einkauf, e-commerce oder Logistik. Hier versuche ich den Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Neben diesem Thema zählen auch der Vergleich der verschiedenen Vertriebsgesellschaften untereinander und der Aufbau von neuen Vertriebsregionen zu meinen Aufgaben.

Interview mit Volker Uhlenbrock

P.B.: Wie siehst Du die Entwicklung des EGENDA Modells?

V.U.: Bei dem Start der ersten Häuser war ich noch etwas skeptisch, so etwas gab es halt im Deutschen Elektrogroßhandel noch nicht. Die Entwicklung zeigt aber ganz klar, dass diese Struktur eine sehr erfolgreiche für die gesamte Unternehmensgruppe aber vor allem für die jeweiligen Gesellschaften vor Ort ist. Mir ist kein Elektrogroßhandel bekannt, in dem der Verantwortlich vor Ort ein solche Entscheidungsbefugnis und so viele Möglichkeiten der eigenen Steuerung und Entwicklung hat. Ich bin von dem Konzept mehr als überzeugt und kann es nur jedem, der mehr aus sich machen möchte, empfehlen.

P.B.: Welche Voraussetzung sollte ein EGANDA Geschäftsführer mitbringen?

V.U.: Hier gibt es keine festen Voraussetzungen, jeder Geschäftsführer ist anders. Wichtig ist der Mut, auch mal etwas „anders“ zu denken als die anderen. Jeder Vertriebsgeschäftsführer hat eine andere Art, das Geschäft erfolgreich zu entwickeln. Der eine geht mit dem Thema sehr „zahlenlastig“ um, der andere versucht es mehr über den menschlichen Faktor. Beide Vorgehensweisen haben Erfolg, eine Kombination aus beidem scheint mir die Beste zu sein. Das schöne ist, dass die Kollegen nicht Konkurrenten untereinander sind, jeder hat sein fest zugeordnetes Verkaufsgebiet. Somit unterstützen sich die Kollegen auch sehr oft untereinander und helfen sich bei Themen, bei denen sich der andere etwas weniger auskennt.

P.B.: Du sprichst von „anders“ denken als die anderen – was unterscheidet die H. Gautzsch Gruppe von den Wettbewerbern?

V.U.: Der wichtigste Punkt ist die flache Hierarchie auf der vertrieblichen Seite, hier kann jeder Standort so verfahren wie es für die Region und die Menschen vor Ort richtig ist. Weiterhin gibt es eine Organisation im Hintergrund, die den Vertriebsgesellschaften viele administrative und zeitraubende Aufgaben abnimmt, somit können sich die Kollegen komplett auf den Vertrieb und die Belange der Kunden konzentrieren. Gibt es zum Beispiel Probleme in der Kundenbelieferung, wendet sich der Vertriebler vor Ort an den zentralen Versand. Hier wird eine Lösung für das Problem gefunden. Alle Kollegen der Organisationen im Hintergrund sind Dienstleister – das ist allen Kollegen bewusst. Wenn wir im Hintergrund nicht die Arbeitsleistung erbringen, die die Kollegen und am Ende der Kunde von uns erwartet, haben wir keinen gemeinsamen Erfolg. Das muss jedem klar sein!

P.B.: Kommen wir nochmal zurück auf auf die Voraussetzungen, die ein/e Interessent/in mitbringen sollte. Wie wäre hier Deine Empfehlung?

V.U.: Wichtig ist in erster Linie, dass der Interessent Spaß hat, mit Menschen umzugehen. und Betriebswirtschaftliches Geschick ist natürlich eine Grundvoraussetzung. Weiterhin ist das Thema Digitalisierung sehr bedeutend: Man muss an den „neuen“ Medien Interesse haben und wissen, was es heißt einen Kunden an das Haus nicht nur menschlich, sondern auch digital zu binden. Alles weitere ergibt sich meist im Zuge der intensiven Einarbeitung. Einige Male konnten wir auch Kollegen für verantwortliche Positionen durch Trainee Projekte gewinnen. Vieles ist hier möglich und denkbar.

P.B.: Herzlichen Dank, Volker. Weiterhin viel Erfolg bei Deiner spannenden Aufgabe!

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